AUTOBIOGRAPHY ZUM VERKAUF
EINE DEUTSCHE VERSION ALS SELBTGEFERTIGTES BUCH ERHAELTLICH MIT FOTO'S UND ILLUSTRATIONEN. ENGLISH VERSION ALSO AVAILABLE

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  Die Deutsche Version ist Computer gedruckt und bei Hand gebunden. Das Titelblatt ist im "offset" Verfahren hergestellt. Das deutsche Buch wird auf Bestellung hergestellt und erscheint in zwei Buechern die aber als "EINS" gelesen werden sollten.

ANBEI EINIGE AUSZUEGE DES DEUTSCHEN BUCHES
  Im Jahre 1936,als ich gerade 10 Jahre alt war begann das Leben fuer mich interessant zu werden.
  Nicht Amerika stand damals im Mittelpunkt des Weltgeschehen, sondern in Europa passierte damals so allerhand.
  Ich erinnere mich deutlich, dass ich mit meinen beiden aelteren Cousins im Y.M.C.A. Kino sass, auf dem billigsten Platz und in der ersten Reihe,um die Wochenschau "greifbar" zu sehen. Wir verfolgten mit spannung den Krieg der Italiener in Abessinien und waren natuerlich auf der seite der so sauber Uniformierten Italiener und johlten ueber die ungezuegelten Horden der aermlich gekleideten Abessinier.
Auszug 2.
  Der zweite Weltkrieg hatte bereits Europa und fast die halbe Welt total veraendert.
  Es war im Sommer des Jahres 1943,als mein junges Leben eine radialeWendung nahm. Jahre zuvor,an meinem 14. Geburtstag schenkte mir mein Mutter ein praechtig aussehendes Tagebuch. sie meinte,dass ich darin alle meine Erlebnisse eintragen sollte. Ich allerdings hatte Mutter in Verdacht, dass sie herausfinden wollte was ich so in meiner Freizeit trieb. Muetter kannten alle Tricks um an die Geheimnisse ihrer Soehne heranzukommen.
  Erst sechzig Jahre spaeter schaetzte ich das Geschenk meiner Mutter, als ich spaeter die Erlebnisse meines Lebens niederschrieb.....
Auszug 3
  Im Sommer von 1943 war Deutschland vom Krieg schon stark angeschlagen. Jedoch nur einige Jahre zuvor, nach dem Blitz-Krieg mit Polen, ueberrannte die Deutsche Wehrmacht erfolgreich die Niederlande,Belgien und Frankreich. Im Sued-Osten besetzten wir den Balkan, und jagten die Englaender aus Griechenland. Im Osten standen unsere Truppen in den Vororten von Moskau, und unsere Fahne wehte auf dem Gipfel des Elbruz Gebirges im Kaukasus.
  Im Norden drangen wir bis Norwegen vor, und in Afrika standen Rommels Panzer an den Grenze Aegyptens....
  Nach mehreren Jahren erfolgreicher "Eroberungen" geriet Deutschland ploetzlich nach dem Verlust von Stalingrad in die Verteidigungs Position. Die nackte Wahrheit war, dass wir begannen den Krieg zu verlieren...
Auszug 4
  Das erfreuliche beim R.A.D. war,dass man wusste das man nur drei Monate Dienst zu tun hatte. Am schlimmsten fand ich immer die langen und trostlosen Maersche die wir fast jeden Tag nach Konin unternahmen um dort die splittergraeben des dortigen Lazarettes auszuheben. Eine harte Arbeit,wenn man vorher nie mit spaten und Hacke gearbeitet ahtte.
  Ich erinnere mich eines traurigen aber auch lustigen Vorfalles der uns auf einem dieser Maersche widerfuhr.
Auszug 5
  Am 27.11.1943 so gegen Mittag trafen wir in dem grossen Baracken-Lager ein. Der sehr laut schreiende Oberfeldwebel jagte uns gleich auf den Exerzierplatz wo wir abgezaehlt,angeschrien, beleidigt und letzten Endes auf die verschiedenen Baracken verteilt wurden.
Auszug 6
  Diese morgendlichen "Krank-Meldungen" auf dem Korridor vor der Kompanie schreibstube waren immer eine ernideringende sache. Man wurde oft ins Laecherliche gezogen, wenn die Beschwerde geringfuegig war.
  Wir standen mit ca. einem dutzend Mann in einer Linie vor dem spiess, der ein Berliner und auch ein Grobian war. Er fragte jeden Einzelnen mit drohender stimme was einem fehlte. Die meisten klagten ueber Hals-Ohren und andere Erkaeltungs-Krankheiten.
  Als er an mich herankam war sein Frage: "Na wat fehlt ihnen?"
  Ich knallte meine Hacken zusammen und sagte mit leiser stimme:" Habe Schmerzen beim Pinkeln und habe Eiter am Glied,Herr Hauptfeld."
  Der Hauptfeldwebel schrie mich an:" Mann rede se lauter, ich kan se nich hoern."
  So rief ich laut.: " HabeSchmerzenbeimpinkelnundhabeeiteramglied..."!
  Sofort wendeten sich die Blicke der neben mir stehenden Rekruten neugierig zu.
Auszug 7
  Am 22.2.1944. ging die Parole herum,dass unser Regt. bald Standortwechsel machen wuerde...und am folgenden Morgen war es wirklich soweit und wir mussten Packen.
  Wir bestiegen einen Franzoesischen Personenzug der sich bald mit dem Geraeusch seiner Raeder in Bewegung setzte...ta,bamba,tabamba,klicke di klack und wir waren auf der Reise nach W O?
Auszug 8
  Kaum waren wir in Bar le Dux angekommen begann schon am folgenden Morgen der Dienst und ...die sprungausbildung.
  Es begann in der grossen sprunghalle mit Bodenuebungen und endlosen "Rollen vorwaerts und rueckwaerts." Diese sogenannten Rollen waren wichtig und sollten bezwecken, dass man den Schirm nach der Landung mit dem Koerper sofort auf den Boden drueckte, damit der Wind kein Gelegenheit fand die seide wieder aufzublaehen...
Auszug 9
  Nachdem wir Bar le Dux verlassen hatten durchfuhren wir das suedoestliche Frankreich und passierten Strassburg im Morgengrauen.
  Bahnfahrten waehrend des Krieges dauerten immer recht lange und besonders Transportzuege konnten immer nur dann fahren wenn ander zuege "durch""waren.
  Unsere Dampflok puffte muehsam durch die herrliche Schneelandschaft der Vor-Alpen.
  Gegen Mittag des 22.3.1944 erreichten wir den Brenner-Pass....
Auszug 10
  Wir erreichten den Stadtrand der heiligen stadt Rom im Morgengrauen und durften endlich im ehemaligen Ausstellungsgelaende aussteigen.
  Oefter und oefter sahen wir dem nackten Krieg in's Auge,als total verschlammte und halb zerschossene Panzer zu verschiedenen Reperaturwerkstaetten rollten um sich wie ein wundes Tier "heilen" zu lassen.
  Ich sah uebermuedete Krad-Melder (Motorrad-Bote) in ihren schweren Gummimaenteln auf ihren starken Zuendapp Motorraedern durch die Gegend flitzen. Einige der Fahrer trugen blutige Verbaende...
Auszug 11
  Unser ganzer Zug schleppte sich fluchend durch die Nacht,ohne das man den Vordermann sehen konnte. Oft steckten wir bis zu den stiefelschaeften im Schlamm der Schlucht. Der Schnee fing gerade an zu tauen. Durst begann uns zu plage und unsere Feldflaschen mit dem kalten Tee waren laengst leer.
Auszug 12
  Hungrig verschlangen wir das "frugale" Mahl,tranken den Tee der etwas Wein beinhaltete und recht erfrischend schmeckte.
  Wein war etwas in Italien woran es nie fehlte. Jeder Tross hatte soger seinen eigenen "Weinkeller".
  Bald machte sich bei mir wieder der Durchfall bemerkbar, eine unangenehme sache die mir die ganze Zeit in Italien zu schaffen machte. Latrinen gabe es keine in dieser Schlucht und man musste durch starkes und zerschossenes Unterholz auf den Grund der Schlucht um dort "abprotzen" zu koennen. Ich sah mir die ganze sache auf dem Pfade stehend an und beschloss, es mir einfacher zu machen. Ich wolte die 4-Meter auf den Grund der Schlucht in einem satz hinunterspringen.
  Mit einer alten Armeezeitung bewaffnet suchten meine Augen eine leere stelle auf dem Grunde der Schlucht. Ich machte ein satz und landete genau an der stelle die ich mir ausgesucht hatte. Ich war bis zur halben stiefelhoehe im Morast eingesunken als ich meine Hose und Unterhose fallen liess um mich in die bekannte "Hockestellung" zu begeben.
  Meine Hosentraeger lagen im Schlamm aber ich freute mich schon auf die "Entladung".....sie kam aber nicht, denn als ich in der Beugestellung auf den Boden vor mich blickte, sah ich das matte schimmern einer PANZER-MINE. Diese Feststellung jagte mir einen solchen schreck ein das ich Unterhose und Hose wieder schneller hoch hatte,als ich sie zuvor herunterliess. Mein "Drang" war vergessen und ich dankte im stillen, dass Gott auch in dieser situation sein Hand ueber mich hielt.
  Als ich meinen Oberjg. Die Geschichte meiner unbefriedigten Entleerung erzaehlte, machte er sich bald in die Hose vor Lachen. Er meinte, wenn ich dabei "hops" gegangen waere, haetter er sorge getragen, dass mein Kompanie-Nachruf an meine Eltern "Er starb als Held mit heruntergelassener Hose" gelautet haette! Oder " Das war gewiss.... sein letzter schiss"
  Mein Oberjg. war ein witziger Mensch...

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